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Der Autor teilt zwei Fälle von Delirium tremens mit, bei welchen die Erkrankung mit Träumen einsetzte, deren Inhalt von den Patienten als Wahnvorstellung in den Wachzustand übernommen wurde.
Hervorgehoben wird, dass diese aus dem Traume stammenden Wahnvorstellungen Gesehenes und nicht Gehörtes betrafen (was übrigens dem vorwiegend
optischen Charakter sowohl des Traumes als auch der Trugwahrnehmungen im Delirium tremens entspricht), ferner dass dieselben im Gegensatze zu den übrigen im Verlaufe der Erkrankung neu aufgetretenen und rasch wechselnden Wahnvorstellungen während der ganzen Dauer des Deliriums festgehalten wurden.
In beiden Fällen Ausgang in einen chronischen paranoischen Zustand. Eine Parallele zwischen dem Inhalte der initialen Träume und den späteren paranoischen Ideen wurde nicht in Betracht gezogen.
Dr. Nepallek.