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1. Vortragsabend, am 5. Oktober 1910:
Referent Dr. J. Sadger hebt eingangs hervor, dass der Titel seines heutigen Themas zu enge gefasst sei, da die Psychologie des Lieblingskindes bei der Psychologie der betreffenden Eltern beginne. Jene Kinder seien nämlieh buchstäblich die Geliebten ihrer Eltern, zumal des andersgeschlechtlichen Teils (aber auch des gleichgeschlechtlichen, mitunter sogar beider), wobei die Knaben besonders exponiert erscheinen.
Ref. bespricht dann den individuellen Einfluss, den jeweils Vater oder Mutter auf ihr Lieblingskind ausüben und geht dabei ausführlich auf das bei weitem intensivere und folgenschwerere Verhältnis zwischen Mutter und Sohn ein. Der Einfluss