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Ich habe in einer Reihe von Arbeiten über den Mechanismus der Neurose einen einheitlichen Befund beschrieben, der als Hauptmotor der neurotischen Erkrankung anzusehen ist: der männliche Protest gegen weibliche oder weiblich scheinende Regungen und Empfindungen. Der Ausgangspunkt der neurotischen Disposition ist eine kindliche pathogene Situation, in der sich die einfachste Gestaltung dieses Kräftespiels kundtut: einerseits die Unsicherheit der zukünftigen Geschlechtsrolle, andererseits verstärkte Tendenzen, mit den verfügbaren Mitteln eine männliche (herrschende, aktive, grausame) Rolle zu spielen.
Abgesehen von der Sicherheit, mit der sich ganz allgemein diese Abkehr von seinen weiblichen Linien und die Verstärkung der männlichen beim Neurotiker in Handlungen, Wünschen und Träumen nachweisen lässt, ist es auch sonst nicht verwunderlich, dass die Phase der Geschlechtsfindung