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Der Verfasser, ein Schüler Kussmauls, erklärt das Wesen der Depressionszustände bezw. Melancholie durch pathologisch-chemische Änderungen des Protoplasmas der Ganglienzellen als Folge der Toxinwirkungen, die zu einer Insuffizienz der Tätigkeit der Ganglienzellen führen, wie er sie auch bei der Gedächtnisschwäche infolge gastrogener Toxinwirkung nachgewiesen hat. Aus diesem Grunde sind bei Magenkrankheiten die Depressionszustände oder die Melancholia simplex keine selbständige Krankheit, sondern nur Funktionsstörungen der Ganglienzellen. An der Hand von Tabellen wird dann der Einfluss der Toxizität der Gärungs- und Zersetzungsvorgänge