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Unter den vielen Einwendungen gegen die psychoanalytische Praxis die befremdendste, und wenn man so sagen darf: die ignoranteste, scheint mir der Zweifel an der Existenz der Symbolik im Traum und im Unbewussten, da niemand, der psychoanalytisch arbeitet, auf die Annahme einer solchen Symbolik verzichten kann, und da für den Traum die Auflösung durch Symbole seit den ältesten Zeiten geübt wird. Hingegen sind wir bereit zuzugeben, dass der Erweis dieser Symbolik mit besonderer Strenge erfolgen soll, um der hier herrschenden Mannigfaltigkeit gerecht zu werden.
Im folgenden habe ich einige Beispiele aus meiner jüngsten Erfahrung zusammengestellt, in denen mir die Lösung durch ein bestimmtes Symbol besonders einleuchtend erschien. Der Traum erhält dann einen Sinn, den er sonst niemals haben könnte, findet seine Einreihung in den Gedankenzusammenhang des Träumers und wird von dem Analysierten selbst als gedeutet anerkannt.
Zur Technik bemerke ich, dass gerade bei den symbolischen Elementen der Träume die assoziierten Einfälle des Träumers zu versagen pflegen, so dass dies Verhalten an sich zum Versuch einer symbolischen Deutung anregt. In der Darstellung der wenigen ausgewählten Traumbeispiele habe ich mein eigenes Eingreifen und die selbständige Arbeit des Patienten (und Träumers) jedesmal scharf zu sondern gesucht.
(Teilstück aus dem Traum einer jungen, infolge von Versuchungsangst agarophobischen Frau.)
„Ich gehe im Sommer auf der Strasse spazieren, trage einen Strohhut von eigentümlicher Form, dessen Mittelstück nach oben aufgebogen ist, dessen Seitenteile nach abwärts hängen (Beschreibung hier