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Der Verf. gibt eine klare und übersichtliche Zusammenfassung des wesentlichen Inhalts der Freud'schen Traumdeutungslehre, deren Fundamentalsätze und technische Regeln an einer Reihe instruktiver Beispiele demonstriert werden. Besonders wird die Ähnlichkeit der nächtlichen Träume mit den Tagträumen (Phantasien) besprochen, ferner der verborgene, eigentlich wunscherfüllende Charakter der Angstträume hervorgehoben und deren Beziehung zu den Alpträumen aufgezeigt. Die Verwertung gewisser national-eigentümlicher Redewendungen, Wortspiele, Spielwörter etc. in dem zum grossen Teil ungarischen Traummaterial des Verf's. gibt Anlass zu der Bemerkung, dass jede Sprache ihren eigentümlichen Redensarten gemäss auch ihre eigene Traumsprache habe. — Schliesslich wird auf die pathologische und therapeutische Bedeutung der Träume für die Psychoanalyse hingewiesen, ihr Wert für die Erkenntnis des normalen Seelenlebens betont und auf gewisse pathognostische Eigenheiten der Träume bei manchen Krankheitszuständen aufmerksam gemacht.
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