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Die vererbten Anlagen, meint Oppenheim, müssen wir als unabänderliche Tatsachen hinnehmen; im Dienste der Prophylaxe und Therapie können wir also nur auf das Milieu, die Erziehung im weitesten Sinne Einfluss nehmen. Vielleicht hätte es sich doch in diesem Zusammenhange empfohlen, auf neuere Bestrebungen der sogenannten Eugenik hinzuweisen. Der erste Vortrag gilt einer engeren Frage, der Lektüre in der Pathogenese und Therapie der Neurosen. Oppenheim scheint mir ihren Einfluss fast zu überschätzen, wenn er sagt, er habe gesunde Personen zu Lexikon-Hypochondern werden sehen. Vor allem tritt er der üblichen popularisierenden Darstellung medizinischer Fragen in Zeitungen und Büchern