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Der Verfasser bemüht sich, die ganze metaphysische und spekulative Betrachtungsweise, die sich an die Begriffe des Verstandes und Bewusstseins knüpfen, aus dem wissenschaftlichen Denken zu verbannen. Insoweit er die Verkehrtheit dieser überlebten Methoden an den wirklich spekulativen Denknchtungen und an den von Kant beeinflussten Philosophien nachweist, kann ihm vollkommen beigestimmt werden. Nur geht der Verfasser zu weit, wenn er auch in der gegenwärtigen empirischen Psychologie nur ein Residuum der Metaphysik sieht und sie durch Nervenphysiologie ersetzen will. Das methodologisch so ungemein wichtige Prinzip der empirischen Scheidung nach Gehirnphysiologie und Psychologie muss unbedingt aufrechterhalten werden. In dieser Hinsicht wird auch W und tunrecht getan, dessen Psychologie von seinen philosophischen und ethischen Ideen nicht auseinander gehalten wird. Dagegen wirkt sehr erfreulich die Frische der Darstellung und die Lebendigkeit in der polemischen Argumentation.
G. Rosenstein