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Dr. J. Sadger: Über sexualsymbolische Verwertung des Kopfschmerzes.
Redner führt aus, dass alle jene Kopfschmerzformen, die nicht irgendwie organisch oder toxisch bedingt sind, sich aber durch Hartnäckigkeit und Unkurierbarkeit auszeichnen, den Verdacht auf sexualsymbolische Besetzung wecken und von dieser Seite aus psychoanalytisch zu heilen sind, was an einer Reihe von Fällen erläutert wird.
Dr. Alfred Adler: Einige Probleme der Psychoanalyse.
Der Vortragende spricht zunächst über die Rolle der Sexualität in der Neurose und kommt zu dem an der Hand eines Beispiels illustrierten Ergebnis, dass alles, was uns der Neurotiker an Libido zeige, nicht echt sei. Die Sexualität komme in dieser Form in die Neurose dadurch, dass sie frühzeitig geweckt und durch die Minderwertigkeit gewisser Organe gereizt vom gesteigerten männlichen Protest als riesenhaft empfunden wird, damit der Patient sich rechtzeitig sichert oder sie entwertet.
Frau Dr. Hilferding: Zur Grundlage der Mutterliebe.
Ausgehend von der ziemlich häufigen Erscheinung der mangelnden Mutterliebe, ja der mitunter direkt feindseligen Haltung der Mutter gegen ihr Kind (Kindesmord, Kindermisshandlung) kommt Referentin zu den Schluss, dass es keine angeborene Mutterliebe gebe, dass aber doch durch die körperlich-sexuellen Zusammenhänge, die zwischen Mutter nnd Kind bestehen (die Kindesbewegungen, Pflege, Stillen etc.) die Mutterliebe erworben werden kann und also bei den folgenden Kindern doch in gewissem Sinne als angeboren gelten könne. Auf Grund dieser körperlich-sexuellen Zusammenhänge stelle das Kind in der Zeit nach der Entbindung das natürliche Sexualobjekt der Mutter dar, und wenn wir beim Kinde einen Ödipuskomplex annehmen,