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In diesem Vortrag, der im Dezember 1909 vor der „Amer. Psychol. Assoc.“ gehalten wurde, will Jones jenen Psychologen, die Freud's Traumtheorie noch nicht nachgeprüft haben, in knappester Darstellung ihren Inhalt zur Kenntnis bringen. Indem er die prinzipielle Verschiedenheit zwischen Traumarbeit und wachem Denken, das Traummaterial, die Traumquellen, das Verhältnis der somatischen Reize zum Traum abhandelt und den Traum als Wunscherfüllung erörtert, führt er seine Hörer in die Grundlehren der Freud'schen Traumdeutung ein. Anschliessend an die Erwähnung des Kindertraumes als einfacher Wunscherfüllung verteidigt er die Theorie gegen den Vorwurf, dass diese Auffassung in willkürlicher Weise auf die Träume der Erwachsenen übertragen worden sei. Denn in Wirklichkeit sei Freud nicht vom Kindertraume, sondern von der Analyse der Psychoneurosen zur Traumanalyse gekommen. Jones streift die Beziehungen zwischen Traum und Neurose und schliesst mit dem Hinweis auf den hohen Wert der Traumdeutung für die Erforschung des Unbewussten. In ausführlicherer Form ist der Vortrag im „Amer. Journ. of Psychology“, April 1910, erschienen.
Brecher.