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ist mir von einem Kollegen, der sich seit einiger Zeit für die Probleme der Traumdeutung lebhafter zu interessieren beginnt, der folgende Bericht zugekommen:
„Mir träumte kürzlich, ich sei beim Zahnarzt, der mir einen rückwärtigen Zahn des Unterkiefers ausbohrt. Er arbeitet so lange daran herum, bis der Zahn unbrauchbar geworden ist. Dann fasst er ihn mit der Zange und zieht ihn mit einer spielenden Leichtigkeit heraus, die mich in Verwunderung setzt. Er sagt, ich solle mir nichts daraus machen, denn das sei gar nicht der eigentlich behandelte Zahn und legt ihn auf den Tisch, wo der Zahn (wie mir nun scheint, ein oberer Schneidezahn) in mehrere Schichten zerfällt. Ich erhebe mich vom Operationsstuhl, trete neugierig näher und stelle interessiert eine medizinische Frage. Der Arzt erklärt mir, während er die einzelnen Teilstücke des auffallend weissen Zahnes sondert und mit einem Instrument zermalmt (pulverisiert), dass das mit der Pubertät zusammenhänge, und dass die Zähne nur vor der Pubertät so leicht herausgehen; bei Frauen sei das hierfür entscheidende Moment die Geburt eines Kindes. — Ich merke dann (wie ich glaube im Halbschlaf), dass dieser Traum von einer Pollution begleitet war, die ich aber nicht mit Sicherheit an eine bestimmte Stelle des Traumes einzureihen weiss; am ehesten scheint sie mir noch beim Herausziehen des Zahnes eingetreten zu sein.
Ich träume dann weiter einen mir nicht mehr erinnerlichen Vorgang, der damit abschloss, dass ich Hut und Rock, in der Hoffnung, man werde mir die Kleidungsstücke nachbringen, irgendwo (möglicherweise in der Garderobe des Zahnarztes) zurücklassend und bloss mit dem Überrock bekleidet, mich beeilte, einen abgehenden Zug noch zu erreichen. Es gelang mir auch im letzten Moment auf den rückwärtigen Waggon aufzuspringen, wo bereits jemand stand. Ich konnte jedoch nicht mehr in das Innere des Wagens gelangen, sondern musste in einer unbequemen Stellung, aus der ich mich mit schliesslichem Erfolge zu befreien versuchte, die