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Der Aufsatz von Skliar ist im wesentlichen eine Polemik gegen eine Arbeit von Warda, in welcher es dieser unternahm, die sakrilegischen Vorstellungen und die sogen. Versuchungsangst von den Zwangszuständen abzusondern, während unser Autor sie an der Hand von acht kurz mitgeteilten Fällen als dazu gehörig erweisen möchte. Diese acht Fälle psychisch zu begreifen oder gar zu heilen, wurde auch nicht der allergeringste Versuch unternommen. Über die nackte Aufzeichnung der anamnestischen Angaben und der minimalen Äusserungen des Kranken selber geht es nie hinaus. Zum Schlüsse werden alle Kranke den Verwandten auf Verlangen ausgefolgt oder sonstwie ganz ungeheilt entlassen. Was ist das für eine traurige Medizin, die weder die Krankheit zu begreifen, noch irgendwie zu heilen vermag! Dafür aber fehlt es in der Arbeit von Skliar natürlich nicht an dem in der modernen Neurologie fast obligaten Seitenhiebe auf die „mystischen“ Methoden Freud's und seiner Schule.
Dr. J. Sadger