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Der Verfasser hat eine Reihe von Messungen an Tieren der Primatenreihe vorgenommen und bei diesem Anlasse auch die Unterschiede zwischen rechts und links beachtet. Er fand zunächst, dass die Verhältnisse bei den oberen und den unteren Extremitäten nicht gleich seien; das Überwiegen einer Seite ist bei den ersten weit häufiger als bei den letzten. Weiters beobachtet er, dass die Begünstigung einer Seite bei den höheren Formen stärker ausgesprochen ist als bei den niederen. An der oberen Extremität ist die rechte Seite stark bevorzugt bei Hylobates, Orang und Mensch, die linke Seite beim Schimpanse. Das Bedeutungsvollste an den Befunden ist, dass die Rechtshändigkeit des Menschen kein ihm allein zukommendes Merkmal ist. Ohne die Zahl der bestehenden Hypothesen über die Ursachen der Rechtshändigkeit des Menschen um eine neue vermehren zu wollen, hebt der Verfasser bloss die Tatsache hervor, dass der Grund für die Rechtshändigkeit in Verhältnissen liegen müsse, die Hylobates und Orang mit dem Menschen gemeinsam haben. In diesem Zusammenhange werden die Annahmen zurückgewiesen, die die Form der Aortenverzweigung für die Asymmetrie verantwortlich machen.
Ref. möchte bei dieser Gelegenheit auf die Arbeiten von Adler und Fliess hinweisen und vorschlagen, die Befunde der vorliegenden Arbeit mit den Annahmen Adler's über die ursprünglich minderwertige