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Zum dritten Male versammeln sich die Anhänger der von Freud begründeten psychoanalytischen Wissenschaft, um sich von Angesicht zu Angesicht zu schauen, Erfahrungen auszutauschen, neue Anregungen zu gewinnen und sich in der Überzeugung zu stärken, dass sie sich auf dem richtigen Wege befinden. Wir haben alle das Bedürfnis zu fühlen, dass wir nicht allein stehen, und dass wir einer grossen Schule angehören, deren Jünger über die ganze Erde verbreitet sind. Jeder einzelne von uns steht gegen eine Welt von Widersachern, muss sich trotz des Hohnes und Spottes der Gegner behaupten und seiner Überzeugung schwere Opfer ideeller und manchmal auch materieller Natur bringen. Wir wissen es, dass unser die Zukunftist. Allein der Mensch kann ohne die anerkennende Resonanz der Mitwelt nicht schaffen und leben. Er muss seinen Glauben an dem Glauben der anderen aufrichten. Dies ist der tiefe Sinn der psychoanalytischen Kongresse, die uns eine Herzenssache geworden sind.
Freilich, wenn wir auf die früheren Jahre zurückblicken, so haben wir einen gewaltigen Fortschritt zu verzeichnen. Wir gehören, einer einzigen grossen Organisation an, welche die vereinzelten, zersplitterten Kräfte gesammelt und zu einer grossen Kraft vereinigt hat. Unter der zielbewussten Leitung unseres Präsidenten C. G. Jung entsteht Gruppe um Gruppe. Nach Wien und Zürich kamen Berlin, München und die beiden amerikanischen Organisationen. Andere Gruppen zeigen die ersten Kristallisationspunkte.
Und wir können es mit Stolz sagen, dass unsere Lehre, die die Lehre Freud's ist, täglich mehr Anhänger wirbt und unaufhaltsam fortschreitet. Auch wir können ausrufen: „La verité est en marchel“ Nicht nur wenn man die Stimmen der Freunde wägt, nein, wenn man sie nur zählt, orwoist os sich, dass wir uns schon einer stolzon, arbeits-freudigen Gegenwart rühmen können. Aus den fernsten Orten der alten und neuen Welt strömen die Freunde zusammen, die an dem stolzen Werke mitarbeiten, das nicht nur bisher als unheilbar betrachtete K