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Die Zahlensymbolik, welche die phantasievolle Philosophie früherer Jahrhunderte stark beschäftigte, hat durch die analytische Forschung von Freud und seiner Schule wieder neues Interesse gewonnen. Doch nunmehr sind es nicht mehr bewusste Ergrübelungen zahlensymbolischer Zusammenhänge, sondern die unbewussten Wurzeln der Zahlensymbolik, die wir im Material der Zahlenträume aufdecken. Prinzipielle Neuigkeiten auf diesem Gebiete sind seit den Darlegungen von Freud, Adler und Stekel zunächst wohl kaum beizubringen. Man muss sich daher begnügen, die Erfahrung durch parallellaufende Kasuistik zu erweitern. Es ist mir gelungen einige derartige Fälle in meiner Praxis zu beobachten, deren Mitteilung von allgemeinerem Interesse sein dürfte. Die ersten drei Beispiele stammen von einem verheirateten Herrn in mittlerem Alter, dessen Aktualkonflikt eine aussereheliche erotische Beziehung ist. Das Traumstück, dem ich die symbolische Zahl entnehme, dem Schaffner sein Generalabonnement vor. Der Schaffner beanstandet die hohe Nummer des Abonnementes. Sie lautet 2477.
Die Analyse des Traumes bringt ein etwas unfeines und der generösen Natur des Träumers fremdes Nachrechnen der Kosten des Verhältnisses heraus, was das Unbewusste als Widerstand gegen das Verhältnis benützt. Die zunächstliegende Deutung wäre also die, dass diese Zahl eine finanzielle Bedeutung und Herkunft hätte. Ein ungefährer Überschlag der bisherigen Kosten des Verhältnisses führt zu einer Zahl, die sich tatsächlich 2477 Fr. annähert; eine sorgfältigere Berechnung ergibt aber 2387 Fr., eine Zahl, die man nur arbiträr auf 2477 übersetzen könnte. Ich überliess nun die Zahl den freien Einfällen des Patienten: es fällt ihm auf, dass im Traume die Zahl sich getrennt liest, nämlich 24 − 77. Vielleicht ist es eine Telephonnummer. Diese Vermutung erweist sich als unrichtig. Darauf folgt der Einfall, es sei eine Summe von irgendwelchen Zahlen. Hier schliesst sich eine Erinnerung an, dass Patient mir früher einmal erzählte, dass