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Beim Durchlesen eines alten Kollegienheftes fand ich, dass mir in der Geschwindigkeit des Mitschreibens ein kleiner Lapsus unterlaufen war. Statt „Epithel“ hatte ich nämlich „Edithel“ geschrieben. Mit Betonung der ersten Silbe gibt das das Deminutivum eines Mädchennamens. Die retrospektive Analyse ist einfach genug. Zur Zeit des Verschreibens war die Bekanntschaft zwischen mir und der Trägerin dieses Namens nur eine ganz oberflächliche und erst viel später wurde daraus ein intimer Verkehr. Das Verschreiben ist also ein hübscher Beweis für den Durchbruch der unbewussten Neigung zu einer Zeit, wo ich selbst eigentlich davon noch keine Ahnung hatte, und die gewählte Form des Deminutivums charakterisiert gleichzeitig die begleitenden Gefühle.