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Sitzung vom 9. Juni 1911.
Unter Realisationstendenz versteht der Vortragende das, manchmal als aktiv imponierende, Bestreben von Komplexen, Phantasien usw. an irgend einer Stelle Kontakt mit der Wirklichkeit zu gewinnen. Nachdem er seine Auffassung durch Beispiele näher beleuchtet hat, grenzt er den Begriff Realisationstendenz von denen der Wunscherfüllung und der Rationalisation (Jones) ab. Es werden dann die hauptsächlichsten Formen der Realisation besprochen, worunter die Identifizierung mit Personen oder anderen Wesen, die Darstellung des Komplexes durch etwas Konkretes (z. B. Statue), die Kuppelung des Komplexinhaltes an eine indifferente Handlung (Verschiebung, Symbolisierung) besonders hervortreten.
Sitzungen vom 23. Juni, 7. und 21. Juli 1911.
Vortragender kommt nach Anführung und Besprechung einiger Analysen Schizophrener zum Resultat, dass in allen besprochenen Fällen die Krankheitsäusserungen im Wesentlichen durch einen herrschenden Komplex determiniert sind.