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Der „Traum im Traume” ist, wie es Stekel erkannte, die Erfüllung des Wunsches, dass alles, was die Traumgedanken beschäftigt, unwahr, irreal, ein Traum sein möchte. Es gibt aber auch Träume, in denen der Schlafende sich über das Traumhafte seiner Gedanken gleichfalls Rechenschaft gibt, die aber eine andere Erklärung des Bewusstwerdens des Traumzustandes zu erfordern scheint.
Viele Menschen, die das Schlafen und Träumen als ein Mittel zur Flucht aus der Realität benützen, wollen den Schlafzustand über die physiologische Notwendigkeit hinaus verlängern; darum neigen sie unter anderem zur traumhaften Verarbeitung der Weckreize. Ja selbst wenn der Weckreiz zu stark war, um dessen Realität verkennen zu können, d. h. wenn sie wirklich erwachen, kämpfen sie weiter mit der „Unfähigkeit” zum Aufstehen und benützen jeden nichtigen Vorwand, um länger zu Bette bleiben zu können.
Einer dieser Patienten berichtet mir nun häufig von einer eigentümlichen Art des Bewusstwerdens des Traumzustandes im Schlafe. In manchen seiner Träume, die aus mehreren Szenen bestehen, vollzieht sich der Szenenwechsel nicht wie gewöhnlich unvermittelt, überraschend und ohne bewussten Grund, sondern mit einer eigentümlichen Motivierung: „In diesem Moment dachte ich mir” — lautet gewöhnlich die Schilderung des Überganges zwischen zwei Szenen —, „dass das ein schlechter Traum ist; der Traum muss anders gelöst werden, und im selben Moment verwandelte sich die Szene.” Die nun folgende Szene brachte wirklich eine dem Träumenden entsprechendere Lösung.
Der Patient träumt manchmal drei, vier Szenen nacheinander, die alle dasselbe Material mit verschiedenen Ausgängen verarbeiten wollen, die aber alle im entscheidenden Momente durch das Bewusstwerden des Traumzustandes und den Wunsch nach einer besseren Lösung gehemmt werden, bis etwa das letzte Traumbild ungehemmt zu Ende geträumt werden kann. Dieses letzte Traumbild endet dann nicht selten mit einer Pollution. (Vgl. dazu Rank's Ansicht, dass alle Träume Pollutio