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Es handelt sich um einen gerichtlichen Fall. Ein Mann wurde verhaftet, weil er auf der Strasse Damen auffällig gefolgt war und ihre Kleider mit einer bräunlichen Flüssigkeit angespritzt habe. Er kaufte Schokolade, ass einen Teil davon, reduzierte den übrigen Teil zu einem Brei, den er gegen grosse schwarze Frauen werfen „musste”. Die Handlung erfolgte triebartig und war nach spontanen Angaben des Expl. von sexuellen Gefühlen begleitet. Der Richter vermutete einen pathologischen Zustand und liess Expl. in die psychiatrische Klinik versetzen. Dort wurde folgendes nachgewiesen: Expl. hat periodische Verstimmungen, wie sie in der Epilepsie auftreten; die Gemütssphäre ist durch eine besondere Ansprechbarkeit und durch starke, wenig modulierte Affektschwankungen charakterisiert. Andere Zeichen des epileptischen Charakters sind vorhanden, eine ausgesprochene Reizbarkeit und Alkoholintoleranz. Im Gebiete des Intellektes eine starke Verlangsamung des Denkens, Schwerfälligkeit und Umständlichkeit; er verliert sich in die Details beim erzählen. Expl. klagt über Parästhesien, speziell im Kopf; Halluzinationen des Gesichtes sind im veränderten Bewusstseinszustande aufgetreten. Einmal wurde nachts ein Anfall beobachtet; Expl. fiel auf den Boden, blieb kurz besinnungslos, worauf er wieder einschlief; am folgenden Tage totale Amnesie für den Anfall. Die Tat selbst wird als Triebhandlung geschildert, der Trieb erscheint plötzlich ohne Motivierung ins Bewusstsein, von einem Spannungsgefühl und Hitzegefühl im Kopf begleitet, er muss Schokolade gegen eine Frau, am liebsten gegen eine grosse schwarze hinwerfen, wobei ein sexuelles Gefühl und eine angenehme Entspannung eintreten. Die Diagnose psychische Epilepsie wird gestellt. Eine eingehende psychoanalytische Untersuchung war unmöglich. Einiges liess sich aber doch feststellen. Pat. hatte soeben zum dritten Male geheiratet, war schnell impotent geworden (zu diesem Symptome gesellte sich hinzu starke Eifersucht, Kopfschmerzen und in Trä