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Diese Schrift ist von ausserordentlichem Werte nicht nur wegen der ungewöhnlich umfassenden Betrachtung, die dem Gegenstande entgegengebracht, sondern auch wegen des reichen und interessanten Materials, das geboten wird. Das erstere kann am besten durch einige Zitate illustriert werden:
„Wer Kinderforschung betreibt . . . muss dem Eindruck unterliegen, welch grosser Unterschied besteht zwischen der Erziehungstheorie, die durch diese Kinderforschung nahegelegt wird, und der Theorie, die vielem in der jetzigen Schulpädagogik zugrunde liegt. . . . Das Seelenleben des Menschen kann nur durch eine Betrachtung seines phylogenetischen Ursprungs richtig verstanden werden. Das seelische und physische Leben des Kindes ist, entsprechend diesem Gesichtspunkte, zum grossen Teil ein Aufspriessen wesentlicher Rassenerfahrungen der Urzeit. . . . Die Rolle, die der unbewusste psychische Einfluss in dieser Entwickelung (der Rasse) spielte, wird jetzt als weit grösser angenommen, als es nach der bisherigen Meinung jemals der Fall gewesen. . . . Die Bedeutung dieser Anschauung für Erziehungszwecke kann, wenn sie richtig ist, kaum überschätzt werden. So wird es zur gebieterischen Pflicht der Erzieher, diesem Lauf der Entwickelung zu folgen und in der Richtung der psychischen Entwickelung zu arbeiten und nicht dagegen, wie es heute so oft der Fall ist. . . . Je mehr das Material der Kinderforschung wächst, desto klarer wird es, dass das Kind Gefühle, Motive, Instinkte und Interessen besitzt, die eher den Erzieher leiten sollten, als dass der Erzieher sich unterfangen sollte, die Welt des Kindes zu lenken und zu modifizieren. Dem Kinde muss es gestattet werden, sich natürlich und in Harmonie mit seiner ererbten Rassenanlage zu entwickeln. Aber bei der Schulerziehung von heute wird fortwährend das soziale Erbe relativ später Zeiten dem Kinde übertragen, und die tieferen Regungen seiner Seele werden kaum berührt.”
Die Studie ist auf eine Umfrage über die spontanen Interessen und Tätigkeiten v