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Nach einigen einleitenden Bemerkungen erzählt Herr N. den Inhalt eines Traumes der vergangenen Nacht: „Er sollte einen leeren Korb zu der Schwester seiner Frau bringen, stieg zu diesem Zwecke in einen Strassenbahnwagen und fuhr eine Strecke weit. Da erinnerte er sich, den Korb zu Hause vergessen zu haben, stieg deshalb aus und bestieg
einen in entgegengesetzter Richtung verkehrenden Wagen, um nach Hause zu gelangen. Nun gab es allerlei Hindernisse auf der Fahrt, er musste wiederholt aussteigen, andere Wagen besteigen, um vorwärts zu kommen. Er konnte es ja tun, da er Besitzer einer Jahreskarte wäre. Endlich blieb der Wagen, in dem er fuhr, stecken und konnte nicht weiter. Er musste aussteigen und den weiteren Weg zu seiner Frau zu Fuss zurücklegen. Da sah er, dass vor dem Wagen das Geleise aufgerissen war, zwischen den Schienen in der Erde eine tiefe Grube klaffte, das aufgewühlte Erdreich ringsum den Boden bedeckte und schlüpfrig machte, so dass die aussteigenden Passagiere leicht in Gefahr kamen, auszugleiten. Er sah auch, wie Damen, die ausgestiegen waren, ausrutschten, und sich krampfhaft anhalten mussten, um nicht in die Grube zu fallen.”
Die oberflächliche Deutung des Traumes war nicht schwer: Der Träumer steigt ein, fährt eine Strecke weit, muss aussteigen, weil er den leeren Korb zu Hause vergessen hat. Er fährt hin und her und muss vor dem Ziele aussteigen. Das Aussteigen ist mit Gefahren verbunden, die ihm dunkel vorschweben. Der Trauminhalt war eine in der Sprache des Traumes abgefasste, lebendige und treue Darstellung eines ehelichen Coitus interruptus, in welcher selbst der Trauungsschein, die Jahreskarte, nicht fehlte, sowie der äussere Anlass, das Vergessen des leeren Korbes, des Kondoms.
Den Beweis, dass die Deutung des Traumes die richtige war, hatte der Träumer selbst geliefert. Er erzählte nämlich vor Beginn des Traumberichtes, dass er mit einer Erektion aus einem durchaus nicht lasziven Traume erwacht sei. Er musste auch, der Wahrheit die Ehre geb