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In seinem Aufsatz „Die Verpflichtung des Namens”1) hat Stekel auf verborgene Beziehungen zwischen Namen und Beruf, sowie zwischen Namen und Neurose hingewiesen. Wie der Autor durch eine Fülle von Beispielen erweist, wirkt der Name auf seinen Träger in vielen Fällen verpflichtend oder er ruft gewisse psychische Reaktionen (Trotz, Stolz, Scham) hervor. Die von Stekel angeschnittene Frage verdient sicherlich Beachtung; ich möchte im Nachstehenden zu ihrer Klärung einen Beitrag liefern.
Aus Erfahrungen bei meinen neurotischen Patienten kann ich Stekel's Beobachtung bestätigen. Ich erwähne beispielsweise, dass ich bei zwei Zwangsneurotikern eine Übereinstimmung zwischen der Bedeutung ihres Namens und dem Inhalt ihrer Zwangsideen gefunden habe, und dass ich einen Homosexuellen behandelte, dessen Name vollkommen seinem femininen Wesen entsprach. Ich füge hinzu, dass in einzelnen Familien sich ein bestimmter, im Namen ausgedrückter Charakterzug forterbt;