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Der Verfasser verkündet im ersten Teil des Buches ein neues „endgültiges” Gesetz der Evolution und erblickt im Halbkreis, zusammengesetzt aus einem auf- und einem absteigenden Aste, die Richtungseinbeit aller Entwickelungen. Meine bald auftauchende Empfindung, dass dieser Theorie ein unterbewusster Sexualkomplex zugrunde liege, verdichtete sich zur Überzeugung, als ich neben ähnlichen folgenden Satz fand:
„Die idealste Schönheit zeigt uns der Schöpfer an der Frauenbrust.”
Im nachfolgenden einige Gedanken aus dem biologischen Teile des Buches:
Sperma und Eisubstanz entwickeln sich im Samen gemeinsam, behalten aber den Charakter ihres Wesens immerfort bei.”
„Sperma und Eistoff wechseln in der Zellbildung in 28 tägigen Perioden miteinander ab. Der Ausgangspunkt für beide Geschlechter ist der mütterliche Körperteil.
In der rechten Körperhälfte des Weibes lebt die Spezies des mütterlichen Zweiges, in dem rechtsseitigen Eierstock das Geschlecht der Mutter (weibliche Eier) etc.”
(Die Fliess'schen Forschungsergebnisse bleiben unerwähnt — sollte sie der Verfasser wirklich nicht kennen?)
„Die Apoplexie ist keine Krankheit, sondern ein infolge des bedeutenden Altersunterschiedes des väterlichen und mütterlichen Familienstammes eintretender einseitiger Tod.”
Diese Ideen weiter entwickelnd kommt der Verfasser zu dem Schlusse, dass das Geschlecht, sowie auch normale und konträre Sexualempfindung vorausbestimmt sei. „In den ungeradzahligen (Mond) Monaten (von der Geburt zu rechnen) reifen die weiblichen, in den geradzahligen die männlichen Eier. Heterosexuelle entstehen durch die Befruchtung mit gleichgeschlechtlichem, Homosexuelle durch die Befruchtung mit ungleichgeschlechtlichem Sperma.”
Die stellenweise frappierende Intuition des Buches wird leider durch kein Material gestützt. Behauptungen, wie jene, das Geschlecht in 381 Föllen ausnahmslos richtig vorausgesagt zu haben, genügen nicht. Auch leidet das Buch sehr unter Überschwang und Systemlosigkeit. Der Verfasser mache sein angeblich