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Der Verfasser zeigt, dass nach Durchsicht der 3 verschiedenen Ausgaben des „Götz von Berlichingen” sich darin eine Häufung zweier Namen ergibt: es erscheinen nämlich achtmal der Name Hans und 14 mal
der Name Wolf bezw. der Vergleich mit einem Wolfe. Der Autor erklärt dies damit, dass Goethe, der das Drama zuerst anonym herausgegeben hat, dadurch „seinem Geisteskinde ein oder mehrere Erkennungszeichen mitgeben wollte.” Denn Hans und Wolf waren die häufig gebrauchten Abkürzungen seiner beiden Vornamen Johann Wolfgang. Der Verfasser bemüht sich, eine Anzahl anderer Wortspiele im Drama zu erklären; unter anderem findet er, dass die Gattin des Götz nach Goethes eigener Mutter, Elisabeth, benannt wurde. — Dieser Versuch einer Deutung von Namen und Namensscherzen kann auf psychoanalytischem Gebiete einer kleinen Arbeit Dr. Stekel's1) gegenübergestellt werden, in welcher dieser auf Beziehungen von Namen, Charakter und Neurose hinweist.
Gaston Rosenstein.