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Im dritten Buch der „Amores” des Ovid findet sich als fünfte Elegie die ausführliche Schilderung eines Traumes. Das Gedicht lautet in der nahezu wortgetreuen und sehr gelungenen Übersetzung von Dr. Alexander Berg1) wie folgt:
„Nacht war's, und es verschloss mir der Schlaf die ermüdeten Augen;Höre das Traumgesicht, das mich in Schrecken gesetzt.Reich an Eichen erhob ein Hain sich an sonnigem Hügel,Und in der Zweige Laub bargen der Vögel sich viel.Einen grünenden Platz enthielten rasige Matten,Feucht von den Tropfen des sanft rauschenden Wassers gesprengt.Unter der Bäume Laub entzog ich selbst mich der Hitze;Aber der Bäume Laub wehrte der Hitze doch nicht.Da stand, blendend weiss, mir eine Kuh vor den Augen,