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Der Patient, ca. 30 Jahre alt, der zu mir in Behandlung kam, gab etwa folgenden Bericht über seine Beschwerden. Nach jeder Mahlzeit, insbesondere nach dem Mittagessen, verspüre er einen Druck im Magen, der oft stundenlang andauert und von Kopfschmerzen begleitet ist, die ihm jegliche Arbeit unmöglich machen. Darauf fühle er wie der Schliessmuskel des Magens sich öffnet, wobei er einen eigentümlichen „ringförmigen” Schmerz verspürt, und der Inhalt des Magens in den Darm übergeht. Sehr bald tritt Stuhlgang ein, er muss den Abort aufsuchen und nach erfolgter Defäkation tritt grosse Erleichterung ein, der Kopfschmerz schwindet und Pat. kann wieder arbeiten.
Auffallend war hierbei, dass der Pat., als ich ihn aufforderte mir zu zeigen, wo er den Magendruck spüre, die Hand auf die Unterbauchgegend legte; er meinte, der Magen wäre unter dem Nabel gelegen und der Pylorus etwa in der Gegend der Flexura sigmoidea. Im späteren Verlauf der Analyse teilte Pat. noch mit — er hätte sich geschämt es gleich anfangs zu sagen —, dass er sehr häufig, ca. 9 mal im Tage, heftigen Stuhldrang verspüre und jedesmal genötigt sei, den Abort aufzusuchen. Es gehen zwar meistens nur Winde ab, er fühle jedoch jedesmal eine grosse Erleichterung. Das Leiden dauerte schon viele Jahre, er konnte sich nicht mehr erinnern. wann es zuerst aufgetreten war.