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Die Zusammenhänge zwischen Kriminalität und epileptischen Anfällen bietet uns folgende Beobachtung aus jüngster Zeit, die zugleich einen wertvollen Beitrag zur Psychologie des Kindes darstellt. Frau M. P. schreibt mir: „Mein Bruder schenkte einem fünfjährigen Knaben am Lande einen jungen Hund, den er als sein Eigentum betrachtete. Niemand durfte den jungen Hund anrühren. Unglücklicherweise kam das Tier in dem Moment in die Nähe des grossen Tores, als es der Hausknecht mit gewaltigem Ruck aufmachte. Es wurde eingeklemmt und starb auf der Stelle. Der Knabe sieht das, erzittert am ganzen Körper und geht ohne ein Wort zu verlieren gleich zu seinem Vater hinein. Er verlangt ruhig aber sehr energisch und bestimmt, der Vater möge den Hausknecht sofort töten. Der Vater versucht das dem Knaben klar zu machen, dass man keinen Menschen töten dürfe, der Knabe schweigt, dreht sich dann plötzlich gegen den Knecht und erhebt seine kleinen Fäustchen, als wollte er ihn schlagen. Den Moment verliert er das Bewusstsein und windet sich in Krämpfen. Wie er zu sich kommt, ist seine erste Frage: „Ist Hans, der Hausknecht, getötet?” Man will ihn beruhigen, aber er verliert wieder das Bewusstsein und fängt zu delirieren an. Der Hausarzt rät dem Vater, den Knecht aus dem Dienste zu entlassen. Das geschieht. Man ersucht Hans das Dorf gänzlich zu verlassen. Der Vater hatte nun den Eindruck, dass der kleine Knabe, wie sie ihm erzählten, dass Hans weg ist, es so auffasste, als ob Hans getötet worden wäre. Der Junge wurde dann ganz gesund.”