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Eine für den Psychoanalytiker interessante und wertvolle Arbeit, die ihm einen Begriff davon zu geben vermag, welche Menge ungehobener Schätze auf dem Gebiet der religiösen Lehren und Kulte noch für ihn aufgespeichert liegen und der Verarbeitung harren. Indem wir auf die Lektüre des gehaltreichen Aufsatzes selbst, sowie des Werkes, dem das Material dazu entnommen ist, verweisen1), sei es gestattet, das Referat auf einzelne Proben zu beschränken. Die mitgeteilten Theo- und Kosmogonien erinnern lebhaft an die ähnlichen Systeme, welche unsere Züricher Schule aus den verdrängten Komplexen der Schizophrenen sinnvoll deuten konnte; nicht nur im Gesamtaufbau und Inhalt, sondern auch in manchen Details. So werden die üppig wuchernden Inzestphantasien sowie gewisse sonst unverständliche Einzelheiten derselben (Mutter, Hure und Jungfrau in einer Person) den Psychoanalytiker nicht überraschen. Ebensowenig die stark ausgebildete Sexualsymbolik, welche insbesondere die Schlange mit dem männlichen und den Mund mit dem weiblichen Sexualorgan identifiziert.
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