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Es handelt sich „um den Versuch, die alte Katharsistheorie, die ursprünglich dem Genuss des Tragischen galt, auf das Spiel auszudehnen”. Bei dieser zeitweiligen harmlosen Entladung angeborener instinktiver Tendenzen bezieht sich die Katharsistheorie vor allem auf die zwei Gruppen der Kampftriebe und der sexuellen Instinkte und ihre Tragweite wird am grössten in der Zeit der Reife angenommen. In beiden Gruppen kann die spielende Entladung der Emotionen entweder in der Beziehung zu realen Personen stattfinden oder es kann sich um ein bloss ideales Erleben in der Phantasie handeln. Dabei wird die Bedeutung der Wachträume mit ihrem teils ehrgeizigen (Kampftrieb), teils sexuellen Inhalt, ferner ihre stoffliche Beziehung zur Poesie hervorgehoben und der Katharsisgedanke nicht nur auf den geniessenden Hörer, sondern auch auf den produzierenden Künstler ausgedehnt. Schliesslich wird mit Beziehung auf Freud's Untersuchung über den „Witz und seine Beziehung zum Unbewussten” der (obszöne)