You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
Eine glänzende Wiedergabe, man möchte fast sagen Nachschöpfung, der Freud'schen Schrift über den „Witz und seine Beziehung zum Unbewussten” (Deuticke 1905). Der neben Jones für die Propaganda der Freud'schen Lehren in Amerika unermüdlich tätige Autor folgt getreulich dem Gedankengange Freud's, den er jedoch vornehmlich aus sprachlichen Rücksichten vielfach an neuen, seinen Landsleuten geläufigen Beispielen erläutert, welche zeigen, dass die Eigenart des englischen Humors der gleichen psychischen Gesetzmässigkeit folgt wie der spezifisch ausgeprägte Humor anderer Völker und Rassen. Die konize und dabei doch vollständige Darstellung (35 Seiten) wird gewiss dazu beitragen, diese noch lange nicht in ihrer vollen Bedeutsamkeit — namentlich für die Ästhetik — gewürdigte Arbeit Freud's neuerlich der Aufmerksamkeit der Psychologen und Ästhetiker zu empfehlen und weiteren Kreisen in Amerika und England bekannt zu machen.
Rank.