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Maeder wiederholt die jüngste Definition von Dubois:
„Als hysterisch bezeichne ich mannigfaltige funktionelle Störungen, welche unter dem Einfluss wirklicher oder suggerierter Gemütsbewegungen entstehen und welche persistieren und sich erneuern, selbst wenn die ursächlichen Momente nicht mehr gegenwärtig sind. Ich schreibe diese charakteristische Fixation der postemotionellen somatischen Störungen dieser Fähigkeit zu, den aus den Affekten entspringenden Empfindungen den Stempel der Realität aufzudrücken, was ich unter der Bezeichnung Sinnlichkeit oder sinnliche Impressionabilität zusammenfasse.”
Er weist an dieser Definition nach, dass Dubois sich allmählich den Freud'schen Anschauungen angepasst habe und dass viele Lehren Freud's auf Umwegen in den Lehren des Genfer Psychotherapeuten auftauchen. Besonders die Betonung der Affektivität, zu der Dubois sich entschlossen habe, lasse nur sehr schwer die Erklärung zu, wie sich diese Affektivität durch „logische Argumentation” wegdisputieren lasse. Dubois erkenne jetzt auch schon die affektive Seite der Heilungen und habe damit eigentlich den Freud'schen Begriff der Übertragung zugegeben. Die kleine inhaltsreiche Schrift unseres verdienstvollen Mitarbeiters enthält auch eine instruktive Krankengeschichte, die seine Ausführung trefflich illustriert und ihre Beweiskraft erhöht.
Stekel.