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Beim diesjährigen Kongress der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung in Weimar (21. 22. September) fasste die Versammlung den Beschluss, das bisherige Korrespondenzblatt, das bloss unter den Mitgliedern Zirkulation hatte, mit dem Zentralblatt für Psychoanalyse zu vereinigen. Dadurch wird das Zentralblatt zum offiziellen Organ der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung. Durch diesen Kongressbeschluss erhält nun jedes Mitglied das Zentralblatt zu reduziertem Preise. Die Mitglieder zahlen vom Beginne des neuen Vereinsjahres (Oktober 1911) gemäss Kongressbeschluss (siehe unten) als Jahresbeitrag Mk. 15.—, (Fr. 18.50, Kr. 18.—, $ 3.70), dafür erhalten sie das Zentralblatt gratis1). Der Überschuss des Jahresbeitrages dient zur Deckung der Unkosten der Zentralleitung, sowie zu Zwecken, die jeweils der Beschlussfassung des Kongresses unterliegen. Der bisherige Überschuss aus den Jahresbeiträgen wurde auf Beschluss des Kongresses Herrn Dr. Stekel überwiesen mit der Bestimmung, daraus die Kosten zu bestreiten, welche aus einer gelegentlich notwendigen, reichern Ausstattung des Zentralblattes erwachsen.
Das Korrespondenzblatt verbleibt unter der früheren Redaktion der Zentralleitung und bildet nunmehr eine Rubrik im Zentralblatt. Die Berichte aus den Ortsgruppen gehen wie bisher an die Zentralleitung, d. h. an den Zentralsekretär Herrn Dr. Fr. Riklin, Neumünsterstrasse 32, Zürich V, und nicht etwa direkt an die Zentralblattredaktion. Die Herren Vorsitzenden der Ortsgruppen werden höflichst ersucht, ihre Sekretäre anzuweisen, dass von jetzt an monatlich (um zu grosse Stoffansammlung zu vermeiden) Bericht zu erstatten ist, und zwar in der bisher üblichen Weise: Der Bericht soll zunächst ein Bild geben von der Tätigkeit der Ortsgruppe, sodann sollen darin auch alle für den Psychoanalytiker bedeutsamen Ereignisse im Bereiche der Ortsgruppe erwähnt werden. (Literatur, Polemik, Vorträge, Zeitungsnotizen etc.) Was die Vorträge in den Ortsgruppen betr