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Angeregt durch den Artikel von Alfred Meisl (diese Zeitschrift, II. Jahrgang, Heft 2) möchte ich kurz folgenden Fall veröffentlichen:
Vor ca. einem halben Jahre suchte mich ein 33 jähriger Postbeamter mit den bekannten Klagen über nächtliches Aufschrecken, anfallsweise Angst und Herzklopfen etc. auf, bei deren Anhören man bereits, ohne danach zu fragen, die Diagnose „Coitus interruptus” stellen kann. In der Tat wurde diese Methode des Koitus seit 2¼ Jahren ausgeübt, und zwar etwa 2–3 mal in der Woche.
Als ich den Patienten, dessen übriges Nervensystem vollständig normal war, nach Schlaf, Träumen etc. fragte, antwortet er: „Ja, ich wollte Sie auch danach fragen, Herr Doktor, jedesmal, wenn ich in der