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Die fleissige Arbeit, die sich jedoch über die Beschreibung einzelner Bewusstseinsphänomene des Traumes nicht erhebt, hätte kaum Anspruch auf Registrierung in der den Psychoanalytiker interessierenden Literatur, wenn sich darin nicht ein typisches Missverstehen der Freud'schen Traumlehre fände, auf die zweimal (bes. S. 122–125) rekurriert wird. Dass der Verfasser nicht in jedem Traum eine Wunscherfüllung sehen kann, ist klar, solange er nicht im psychoanalytischen Sinne über den manifesten Inhalt hinausgeht. Wenn er aber meint, die Psychoanalyse, die vom unverlässlichen Traumbericht und den meistens erst später produzierten Einfällen ausgehe, an Exaktheit schon dadurch zu übertreffen, dass er nichts verwendet, was nicht unmittelbar nach dem Erwachen aufgezeichnet ist, so zeigt das einen Mangel jeglichen Verständnisses für die Determiniertheit des psychischen Geschehens, der jede weitere Diskussion ausschliesst.
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