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Nach einer weit ausgreifenden historischen Einleitung befasst sich der Autor mit den bekannten Erscheinungen der Hypnose, kommt schliesslich auf die psychoanalytische Methode von „Breuer und Freud” zu sprechen:
„Die Behandlung ist auch langwierig und kann dadurch Schaden anrichten, dass die Aufmerksamkeit der jugendlichen Individuen erst recht auf die sexuellen Vorstellungen gelenkt wird, die aus solchen Anlass eher ignoriert werden sollten, und dass sie mit solchen Ideen geradezu vollgepfropft werden. Ein fundamentaler Irrtum dabei ist die Anschauung, dass psychische sexuelle Traumen die Ursache der Hysterien seien, denn diese beruht auf einer endogenen, meist hereditären Grundlage, wo dann ein beliebiger psychischer Shock oder ein psychisches Trauma, wie es ja die traumatischen Neurosen und Hysterien beweisen, der Agent provocateur sein kann. Gewiss kann ja der Shock auch einmal sexueller Natur sein, aber welchem jugendlichen Individuum ist ein solches Ereignis nicht einmal begegnet? Jedenfalls ist die psychoanalytische Methode in der Therapie entbehrlich und der Zweck kann gerade auch auf entgegengesetztem Weg erreicht werden, indem wir den Kranken lehren und ermutigen, dass er mit kräftigem Willen, durch Ablenkung der Aufmerksamkeit, nützliche Arbeitsbetätigung die unangenehmen Erinnerungen in Lethes Strom versenke.
Allen bisher erwähnten psychotherapeutischen Mitteln und Methoden überlegen ist die rationelle Psychotherapie, wie sie von Dubois in Bern benannt und in jahrzehntelanger Arbeit systematisch ausgebaut wurde. Von warmfühlenden und klardenkenden Ärzten seit jeher geübt, von der praktischen Philosophie seit den ältesten Zeiten gelehrt, hat sie erst in unserer Zeit besonders mit dem eingehenderen Studium der Psychoneurosen durchdringen können, und da muss auch der wertvollen Beiträge besonders von Rosenbach, Strümpell, Löwenfeld, Oppenheim Binswanger, Paul-Emile Lévy, Payot, Buttersack gedacht werden.”
Der Aufsatz schliesst mit dem Ausdruck der Genugtuung, d