You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
Zum Thema „Sexualsymbolik”. Im einem Schreibbuche fand ich das folgende schweizerdeutsche Gedichtchen, das stark an das letzthin an dieser Stelle wiedergegebene Lied von Mörike erinnert. Der Verfasser ist mir unbekannt.
Herr Dokter, i glaube, i leb nümme lang,Es isch mer so schwer ond es isch mer so bang,I han e kei Lust ond kein fröhleche Muet,Es dunkt mi kei Schnitzli, kei Chrömli meh guet.I han mit em Hannesli gfischet im See,Der Hannesli will go e Laugeli1) neh,I will em's goh hebe, — — das Laugeli hüpft.Ond isch mer, i glaube, i's Herz ine gschlüpft.Wie's ggangen isch, chonnt mer halt nümme-n-in Sinn;