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Der Verfasser lässt alle die gewohnten, immer und überall wiederkehrenden Einwendungen gegen die Psychoanalyse als Neurosen-Therapie Revue passieren und widerlegt sie der Reihe nach; bei denjenigen, welche die lange Dauer, die Unsicherheit und angebliche Gefährlichkeit der psychoanalytischen Technik bemängeln, weist er auf zahlreiche Heilungsmethoden für organische Erkrankungen, wie Tuberkulose etc. hin, die mit denselben Nachteilen behaftet sind und doch allgemein und mit Recht als grosser Erfolg der modernen Medizin gelten. Jene Kritiker, die die Psychoanalyse als willkürlich und unbeweisbar verwerfen, ohne sich der Mühe einer Überprüfung am Materiale zu unterziehen, befinden sich allerdings in einer unangreifbaren Position. Jones wählt den einzig richtigen Weg zur Auseinandersetzung mit ihnen, indem er ihre Unsachlichkeit aus dem Widerstande ihrer durch die Psychoanalyse unsanft berührten Komplexe erklärt.
Schliesslich erörtert der Verf. eingehend die Wichtigkeit der Sexualität für die Ätiologie der Psycho-Neurosen und die daraus folgende Verpflichtung des Psychotherapeuten, zu diesem Thema ohne Scheu und Befangenheit Stellung zu nehmen
Dr. Hanns Sachs.