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Der Aufsatz stellt eine Reihe eigener Anschauungen des Autors und Zitate verschiedener Autoren über gewisse physische und psychische Erscheinungen der Ekstase nebeneinander und ergänzt sie durch eigene Gedanken über deren biologische Bedeutung.
„Im Charakter und im Denken der ekstatischen Sektierer wird sich wahrscheinlich viel Kindliches und Kindisches finden lassen.”
„Die Religiosität der Kinder erhält leicht den Charakter einer Leidenschaft, eines Delirs, was uns die Überzeugung nahelegt, dass zum Verständnis der ekstatischen Sektierer in ihrem Seelenleben vielmehr Elemente des Infantilismus, primitive Züge der Kinderpsyche, als Erscheinungen der Seelenstörung zu suchen sind.” (Zu diesen an sich vorzüglichen Bemerkungen ist nur hinzuzufügen, dass eben das Zurückbleiben auf kindlicher Stufe bzw. die Regression zum Infantilismus die Seelenstörung ausmacht.)
Der Verfasser illustriert des weiteren den Zusammenhang der religiösen Verzückung mit sexueller Aufregung und dem „Drange zum Schmerz”. Folgende Äusserungen und Beobachtungen russischer Sektierer (zitiert vom Autor aus Konowaloff, „Die religiöse Ekstase im russischen, mystischen Sektierertum”) sind für die Bestätigung des Zusammenhanges äusserst wertvoll:
„Als ich aus menschlicher Schwäche im Fleische gesündigt, ging mir mein wunderbarer, wonniger Zustand verloren.”
„Sechs Jahre sündigte ich nicht mit meiner Frau und wurde mir solch eine Freude zuteil, dass in mir, sowie ich den Gesang der ,Lieder’ oder der ,Schrift’ hörte, mein Herz und meine Adern sich freuten; dann ist uns ein Kind geboren und ich verlor meine ,Freude"'.
Diesen deskriptiven Bemerkungen lässt der Autor eine zum Teil sehr gelungene biologische Erklärung der Ekstase folgen, die aber merkwürdigerweise bloss die sonstigen Formen der Ekstase betrifft (z. B. die psychischen Erscheinungen bei einer Kavallerieattacke), während er bei der Erklärung der religiösen Formen, von welchen er gerade ausgegangen war, vollkommen versagt.
Die psychologische, bzw. bi