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Die Beiträge zur Uhrensymbolik in Heft 5 dieses Blattes werden ergänzt durch eine Reimzote, deren Text ich dem interessanten Werke von Stoll: Das Geschlechtsleben in der Völkerpsychologie (Leipzig 1908, S. 775 entnehme:
„Einst reist ich als Uhrmacher von Hause zu Haus — Und putzte den Mädchen die Uhren fein aus; — Und steht eine Uhr auch tausend Wochen lang: — Und ich bring’ sie in Tick-Tack und ich bring’ sie in Gang. — Einst kam ein blutjunges Mädchen des Weges daher, — Die meinte, ihr Ührchen, das ginge gar nicht mehr. — Da setzt’ ich meine Feder in ihres Gehäus': — Und auf einmal macht's Tick-Tack und die Uhr war im Gang. — Drauf ging ich im Kloster von Zelle zu Zell’ — Und holt jede Nonne nicht ihr Ührchen mir schnell, — So schreit die Abtissin: macht nicht so lang, — Denn man hört nichts als Tick-Tack im Klostergang. — Da meint sogar eine, ihre Uhr sei verrost', — Und ich soll sie ausputzen und wenn's noch so viel kost', — Doch als ich mein Feilen und Rasseln anfang': — Und da macht's halt gleich Tick-Tack und die Uhr war im Gang. — Zuletzt kam die Jungfer Köchin mit ihrer Schwarzwälder Uhr, — Und sagte, sie soll schlagen von zehn bis zwölf Uhr; — Da setzt ich mein Perpendikel mit zwei G'wichtsteinen an: — Und auf einmal macht's Tick-Tack und die Uhr war im Gang.” —
(Rank).