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Der folgende aufregende Vorfall, der sich diese Woche abspielte, scheint sich für einige Betrachtungen von psycho-analytischem Interesse zu eignen.
Ein Mann von 32 und eine Frau von 28 Jahren waren von Toronto an die Niagara-Fälle gekommen, um hier das arbeitsfreie Ende der Woche zu verbringen. In Gesellschaft mehrerer anderer Leute begaben sie sich auf die grosse Eis-Brücke, die sich jeden Winter am Fusse der Fälle bildet und das amerikanische mit dem kanadischen Ufer verbindet. Die Eis-Brücke begann zu krachen und aus den Fugen zu gehen. Dies bemerkend, schrie ein Fährmann, der die Umgebung genau kannte und sich zu jener Zeit auf dem Eise befand, den anderen zu, sie sollten sich schleunig auf der kanadischen Seite in Sicherheit bringen, wo die Aussicht, ans Ufer zu gelangen, günstiger war. Das Ehepaar vernachlässigte diesen Rat und stürzte der amerikanischen Seite zu, wo sie jedoch bald durch offenes Wasser aufgehalten wurden. Sie rannten dann nach der entgegengesetzten Richtung (etwa 150 Meter), doch als sie nur mehr etwa 50 Meter vom sicheren Ufer entfernt waren, fiel die Frau erschöpft zu Boden und rief: „Ich kann nicht weiter! Lass uns hier sterben!” Der Gatte schleppte sie mit Unterstützung eines anderen Mannes bis zum Rande, der etwa drei Meter vom Ufer entfernt war. Das Wasser dazwischen war mit schmelzendem Eise bedeckt. Der Fährmann bat sie,