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Aus einer Psychoanalyse wird der Nachweis erbracht, dass die Angst vor Gespenstern auf gewisse infantile sexuelle Erlebnisse zurückzuführen ist. „Träume und Halluzinationen, mit Einschluss der gespenstischen Erscheinungen, sind symbolische Wiederholungen der Erlebnisse: Das Treibende und Primäre ist hier wie dort die sexuelle Spannung und Erwartung, der Sexualwunsch, der natürlich in beiden Fällen kaum spurenweise bewusst ist. Wie in der frühen Jugend (in diesem speziellen Falle! Ref.) die Angst die völligen Ausführungen der Sexualabsichten verhindert hat, als Wächterin des ‚besseren Ich’, so verhindert in den Halluzinationen die Angst, dass sie zu reinen Sexualorgien der Phantasie werden.”
Die Angst sei der Ausdruck der moralischen Zensur und eigentlich die Angst vor sich selber. Leider finden sich in dem sehr interessanten Bruchstück der Analyse keine Hinweise auf die Erlebnisse der ersten Kinderjahre. Vielleicht trägt der geistreiche Autor an anderer Stelle die vollständige Analyse nach.
Stekel.