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Wieland-Wangerin: „Ein Fall von Libido homosexualis bei einer Hündin”. (Berlin, tierärztl. Wochenschr. 1910, Nr. 43.) Es wird von einer Bernhardinerhündin erzählt, die von ihren Herren (einem anscheinend kinderlosen Ehepaar; einziges Kind!) sehr verhätschelt wird und sehr an ihnen hängt. Gegen Rüden, die sie belegen wollten, ist sie bissig und lässt sie nicht zur Begattung; auch ein Versuch sie mit Gewalt belegen zu lassen, scheiterte. Hingegen trifft sie zweimal alte Jungfrauen, Bekannte ihrer Besitzer, gegen die sie sehr liebenswürdig ist und auf deren Armen sie ausgesprochene Deckbewegungen macht.
Marcus.