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Bei meinen Traumforschungen bin ich gelegentlich auf Träumer gestossen, die ihre Trautnerzählungen mit Zeichnungen begleiteten, mit schematischen Skizzen, die dazu dienen sollten, das Traumbild klarer zu machen, und die in ihrer eigentlichen Bedeutung erst im Laufe der Analyse erkannt wurden, dann allerdings zur Lösung der Rätsel des erzählten Traumes regelmässig viel beitrugen. Als ich eine Anzahl beisammen hatte, ergaben sich mir daraus gemeinsame Merkmale und Eigentümlichkeiten, die ich hier kurz zusammenfassen will, ehe ich an die Schilderung des Beweismaterials gehe. Was mir die Träume zu denken gaben, will ich dem Tatsachenmaterial ebenfalls vorausschicken; die Analysen werden, so vorbereitet, besser verständlich sein.
Also, meine Schlussfolgerungen, die ihrer Natur nach nicht mehr unbekannt sind, wo Analysen getrieben werden, lauten:
Landschaften und Örtlichkeiten im Traume pflegen symbolische Umdichtungen menschlicher Körper zu sein.
Diese Körpervorstellungen beschäftigen sich vorwiegend mit den Gebär- und Zeugungsorganen. Sie sind in letzter Linie Phantasien über die eigene Entstehung aus beiden (Mutterleibs- und Vaterleibsphantasien) mit verdichtend darauf gehäuftem eigenem erotischen Erleben.
Deshalb, d. h. weil aus dem kindlichen Verhältnis zu den Eltern herstammend, spielen in all diesen erotischen Phantasien religiöse Vorstellungen eine grosse Rolle, denn diese Träume sagen alle: Wir leben in Konflikten. Jeder Konflikt enthält Recht und Unrecht, und Gott Vater ist der Richter darüber.
Die ersten beiden Sätze sind ohne weiteres klar und richtig1), der dritte jedoch bedarf wohl noch näherer Auseinandersetzungen. Dass geträumte Landschaften und bildliche Darstellungen Körper bedeuten können, das, wie gesagt, wissen wir. Namentlich das Gefühl des Bekannten, schon einmal Erlebten, hier auch die Lebhaftigkeit der Empfindung, mit der die Bilder zur Aufzeichnung drängen, das alles scheint mir für diese Art der Traumbildung bezeichnend zu sein. Neben dem grob Erotis