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Der Autor, welchem in gleichem Masse Sachkenntnis, Belesenheit und kritische Klarheit eignet, gibt hier einen trefflichen Beitrag zur Erblichkeitsforschung. Im Eingang setzt sich Strohmayer mit dem Mendelismus auseinander. Ohne die epochale Bedeutung desselben zu bestreiten, kommt er doch zum Schlüsse, dass es hoffnungslos sei, „die bewunderungswürdigen Ergebnisse der experimentellen Vererbungslehre für verwickelte pathologische Zustände des Menschen zu verwerten”. Für die Vererbungserscheinungen in der Psychiatrie gibt es „einstweilen nur einen, freilich bescheidenen Weg, den der psychologischen Vergleichung der einzelnen Glieder einer den Kausalnexus der Verwandtschaft ausdrückenden Ahnenreihe”.