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Ich habe eine grosse Versuchsreihe auf dem Gebiete der experimentellen Träume entriert, über welche an dieser Stelle zum ersten Male literarischer Bericht erstattet wird. Nur wenige Proben sollen hier wiedergegeben werden. Ebenso werde ich es vermeiden, theoretische Schlüsse zu ziehen. Dieselben werden in der seinerzeit in Buchform erfolgenden Publikation zu finden sein.
Zum Zwecke der Experimente wurden die Versuchspersonen in den tiefen hypnotischen Schlaf versetzt, der bekanntlich durch vollständige Bewusstlosigkeit und nachträgliche Amnesie gekennzeichnet ist. Darauf habe ich ihnen entsprechende Traumsuggestionen erteilt. Nach Verlauf von etwa 4–5 Minuten fingen die Medien spontan zu träumen an. Auf meinen Befehl gaben die Personen Beginn und Ende des Traumes durch bestimmte Bewegungen zu erkennen, so dass die Dauer des bewussten Traumvorganges exakt gemessen werden konnte. Nach dem Erwachen wurde der Inhalt des Traumes mitgeteilt. In einer anderen Versuchsreihe träumten die Medien in der auf den Experimentalabend folgenden Schlafnacht. In diesen Fällen wurde — ebenfalls auf Grund einer posthypnotischen Suggestion — der Traum in der Frühe von den Versuchspersonen aufgeschrieben und mir übergeben.
Die Experimente zerfallen in zwei Gruppen.
1. Gruppe: Den Versuchspersonen wurden 3–7 Worte als Vorstellungserreger mitgeteilt und dazu der Befehl, von ihnen zu träumen.