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Arbeiten, die nicht schlecht die Erscheinungen der Eifersucht, namentlich in der Pathologie beschreiben, die aber trotz aller Definitionen, trotz Berichten über die Eifersucht im Tierreich oder die Entwicklung der Eifersucht im Gange der Kulturentwicklung von einem psychologischen Tiefergehen ins Problem nichts ahnen.
Wer bei diesem Thema nicht den Ursprüngen der Regung im Kinde nachspürt, den Ödipus-Komplex, die Eifersucht zwischen Geschwistern im „Familienroman”, den Einfluss homosexueller Neigung heranzieht, muss an der Oberfläche dieser psychischen Erscheinung verbleiben. Und auch von dem vollen Verständnis für den Anteil der Ichgefühle an der seelischen Dynamik der von Friedmann mitbehandelten nicht rein erotischen (z. B. Berufs-) Eifersucht sind wir noch ziemlich weit — es heisst also zunächst psychoanalytisch arbeiten!
Dr. E. Hitschmann.