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Dr. Hitschmann untersucht psychoanalytisch eine Novelle des Wiener Dichters Jakob Wassermann, „Schläfst du, Mutter?” Der infantile Hass gegen den Vater und die auf die Mutter fixierte Libido des Helden der Erzählung, eines kleinen Knaben, treten in verschiedenen Formen klar hervor. Ebenso bricht sich die sexuelle Neugierde des Kindes in Gedanken und Träumen Bahn. Das Thema von der Herkunft der Kinder verbindet sich auf interessante Art mit dem Problem des Todes bei diesem Knaben. Dr. Hitschmann sieht in allen diesen Zügen mit Recht intuitive Bestätigungen der Freud'schen Psychoanalyse.
Dr. Theodor Reik.