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Verfasser stellte sich die Aufgabe, „eine umfassende Betrachtung der Erscheinungen anzustellen, die bei den Assoziationen der Dementia praecox-Kranken zutage treten”. Er stützt sich in seiner Arbeit auf 60 Fälle mit je 100 Assoziationen. Er begnügt sich hauptsächlich damit, sie vom formalen Standpunkte aus zu betrachten, indem er sie nach dem Jung-Ricklinschen Schema einteilt; dabei unterscheidet er fünf Reaktionstypen, die uns aber gar keine neuen Gesichtspunkte bringen. Bei Besprechung jenes Typus, „der Ähnlichkeit mit den Assoziationen Hysterischer zeigt”, geht er auch auf die Jung'sche Dementia praecox-Theorie ein, die er aber sehr mangelhaft referiert, indem er das Essentielle derselben nur andeutungsweise wiedergibt, dafür aber die Toxinhypothese allzu sehr in den Vordergrund der Diskussion stellt, dieselbe verwirft, im gleichen Atemzuge aber eine eigene, fast identische aufstellt: „man kann sich die Schädigung des Ichkomplexes auch als das Primäre durch eine heute noch unbekannte Noxe vorstellen”. Ferner scheint der Verfasser die Ansicht zu haben, dass man nur bei Paranoiden, und auch da nur bei einer Auswahl, Verdrängungssymptome in höherem Masse beobachten könne, während bei „Frühdementen die Komplexe so entblösst liegen sollen, dass die Hauptkriterien einer stattgehabten Verdrängung (für die er augenscheinlich nur die Reproduktionsstörungen auffasst) fehlen”. Wenn dem so wäre, hätte uns der Autor doch gewiss etwas mehr von den psychischen Vorgängen bei seinem Kranken mitteilen können. Ein Blick in die in der Arbeit mitgeteilten Assoziationen zeigt uns aber, dass es dort von Komplexmerkmalen wimmelt, also von Verdrängungserscheinungen, z. B. in dem auf Seite 358 mitgeteilten Fall: Wir finden dort eine derartige Häufung von Komplexstörungen, wie man sie bei Normalen gewöhnlich nicht finden kann. Ich habe in diesen 100 Assoziationen 138 deutliche Komplexmerkmale herausgerechnet, trotzdem bei den Assoziationen bedauerlicherweise keine Affektäussernugen protoko