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Verfasser stellte sich die Aufgabe, „in übersichtlicher Weise darzustellen, über welche Methoden die Tatbestandsdiagnostik gegenwärtig verfügt, was sich als das Resultat der vielfachen Experimente ergibt, welche weiteren Ergebnisse etwa noch zu erwarten sind”. Er nimmt gleich am Anfang seiner Arbeit eine ablehnende Stellung gegen die Psychoanalyse ein, die er charaktersiert als Versuch, „aus Spuren ihnen zu Grunde liegende Erlebnisse zu rekonstruieren”. „Das Resultat kann niemals ein evidentes sein. Wer beweist, dass die konstatierten Symptome auf Spuren gerade dieses aus ihnen rekonstruierten Erlebnisses deuten, dass sie ‚Symbole’ gerade dieses Erlebnisses sind?” Der Psychoanalyse stellt er die Tatbestandsdiagnostik (er lehnt diesen Terminus als irreführend, wie auch die Bezeichnung „Komplexforschung” [Rittershaus] als zu weit, weil sie auch die Psychoanalyse mit einbegreife, ab und schlägt dafür den schwerfälligen und keineswegs passenderen Namen „Symptomatologie der Spuren interessebetonter Erlebnisse” vor) gegenüber, die „nichts Mystisches, keine Kunst, keine Taubenspielerei sei, sondern ein bestimmtes Teilgebiet der wissenschaftlichen experimentellen Psychologie und die nicht durch psychoanalytisches Beiwerk inexakt gemacht werden dürfe. Alle subjektiven Momente, wie der „Gesamteindruck” (Mienen, Gesten der Versuchsperson während des Experimentes) müssen von der Wertung symptomatologischer Versuche ferngehalten werden. Der Autor will denn auch von „Gefühlen oder Affekttönen” seiner Versuchspersonen nichts wissen, weil das zur Psychoanalyse gehöre. Er will sich in seinen Versuchen „nur” mit „interessebetonten Erlebnissen” beschäftigen, bei denen „meist nicht emotionelle, sondern intellektuelle Vorgänge die ausschlaggebende Rolle spielen”. Er definiert demnach