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Ein treffendes Bild des „Unbewussten”. Unter O. Liebmann's „Gedanken und Tatsachen” (2. Aufl., Strassburg, 1899) findet sich folgende Bemerkung: „Es gibt Dramen, die vollkommen unverständlich bleiben würden ohne das, was hinter der Szene vorgeht. Zu diesen Dramen gehört das menschliche Seelenleben. Was sich auf der Bühne des hellen Bewusstseins vollzieht, sind lediglich abgerissene Bruchstücke und Fetzen des persönlichen Seelenlebens. Es wäre unbegreiflich, ja unmöglich ohne das, was sich hinter den Kulissen zuträgt, d. h. ohne unbewusste Prozesse.” (Zit. nach M. Offner „Das Gedächtnis”.)
Ferenczi.